Muri-Gries

Die Verantwortlichen von Muri-Gries sind mehr als nur verliebt in ihren Lagrein: ‚Der Lagrein ist seit Jahrhunderten die Rebsorte der Gegend. Er wächst und gedeiht hier hervorragend und bringt von Jahr zu Jahr ausdrucksvollere Ergebnisse. Für uns gibt es keine Alternative zum Lagrein. Er ist unser Wein und wird dies in Zukunft noch mehr sein als heute.‘ Drei verschiedene Lagrein-Typen werden heute in der Klosterkellerei Muri Gries ausgebaut: Der traditionelle Lagrein Kretzer (Rosé), der eigentliche Lagrein sowie die Lagrein Riserva Abtei.

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Lagrein von Muri-Gries

Muri-Gries – Weingut und Klosterkellerei
Muri-Gries ist heute ein klassischer Rotwein-Betrieb mit 85 % Rotweinen und 15 % Weißweinen. Bei den Roten dominiert mit 80 % ganz eindeutig der Lagrein. Den Rest teilen sich Vernatsch mit St. Magdalener und Kalterersee Auslese, Blauburgunder und Rosenmuskateller unter sich auf. Bei den Weißweinen stehen Weißburgunder, Ruländer, Chardonnay und Gewürztraminer im Mittelpunkt. Weit über 90 % der Produktion werden heute als Qualitätsweine in der 0,75-L-Flasche verkauft.

Im Jahre 1968 kommt es in der Klosterkellerei zu einer einschneidenden Wende: Zum ersten Mal werden die eigenen Weine im größeren Stil in der Kellerei selbst in Flaschen gefüllt. Immer mehr setzt sich ein konsequentes Qualitätsdenken durch. 1985 rückt der Lagrein in der Weinhierarchie der Klosterkellerei endgültig an die erste Stelle auf. Der Lagrein beginnt sein wahres Profil zu zeigen. Muri-Gries erkennt die Werte der alten, einheimischen und oft vernachlässigten Rebsorten. Das Bewusstsein zur eigenen Tradition wird wieder neu belebt. Auf die Qualität der eigenen Rebsorten zu setzen, mit den eigenen Ressourcen zu arbeiten und darauf aufzubauen, das wird zum Erfolgsgeheimnis der Klosterkellerei.

Muri-Gries: Die Gralshüter des Lagrein
Dass der „Wein im Weinberg wächst“, ist mittlerweile überall zur Selbstverständlichkeit geworden: Ohne die geeigneten Böden und das richtige Mikroklima gibt es keine großen Weine. Muri-Gries hat beides: Die Weinberge der Klosterkellerei gehören zu den besten der Gegend. Die klostereigenen Weinberge werden durchwegs mit integrierten und naturnahen Anbaumethoden bearbeitet. Geringe Stockbelastung, sowie schonende, regulierende Eingriffe auf das Pflanzenwachstum und die Umwelt, sind die Grundlagen für optimale Ernteergebnisse und eine intakte Umwelt.

20 Hektar sind allein in Bozen mit Lagrein und St. Magdalener bepflanzt. Bozner Porphyr, aufgefülltes Schwemmmaterial von der Talfer vermischt mit lehmigem Sand prägen hier die tiefgründigen Böden, die zwischen 260 und 300 Meter hoch liegen. Der Lagrein liebt die im Bozner Talkessel in den Sommer- und Herbstmonaten vorherrschenden hohen Temperaturen.

Der Önologe Christian Werth
Christian Werth, Jahrgang 1961, ist seit 1988 mit Leib und Seele Önologe in der Klosterkellerei. Für ihn ist seine Arbeit gleichzeitig Hobby und Passion. Die Klostergemeinschaft steht aufgeschlossen hinter seinem engagiertem Weg zwischen Tradition und Innovation. „Jeder Jahrgang ist für mich eine neue, große Herausforderung“, freut sich Christian Werth. „Das schönste und aufregendste Erlebnis im Jahreskreis ist für den Kelleremeister immer wieder das Kosten und der erste Schluck des neuen, jungen Weines. Es ist so faszinierend, was die Natur jedes Jahr an überzeugender Qualität und an neuen Überraschungen hervorbringt .

Die Weine von Muri-Gries

Die Abtei Muri-Gries
Die Grafen von Bozen sind es, die gegen des 11. Jahrhunderts im Zentrum des einstigen ‚Cheller‘, dem heutigen ‚Gries‘, einen befestigten Stützpunkt errichten – als Gegenpol zur damals von Trientner Bischöfen beherrschten Stadt Bozen. Der Name Gries taucht um 1185 erstmals auf. Erst im 15. Jahrhundert verdrängt er aber “Cheller“, den alten Namen der Gegend. Meinhard II von Görz-Tirol residierte als reichsunabhängiger Landesfürst im Kastell von Gries, das bereits um 1200 mit einem mächtigem Burgfried versehen wurde. Dieser ist heute noch im Glockenturm erhalten. Herzog Leopold, Landherr von Tirol, schenkt 1407 die Burg den obdachlosen Augustiner-Chorherren, deren Kloster in der Au überschwemmt wurde. Die Burganlage wird zum Kloster umgebaut. 1416 entsteht an der Stelle der alten Schlosskapelle eine zweischiffige gotische Kirche, die allerdings 1788 durch den Bau der neuen Barockkirche ihre Funktion wieder verliert. 1845 schlägt schliesslich die Geburtsstunde von Muri-Gries: die aus ihrem 1027 gestifteten Kloster Muri im Schweizer Kanton Aargau vertriebenen Benedektiner ziehen in das inzwischen aufgehobene Augustinerchorherrenstift Gries ein. Ein neuer Abschnitt in der jahrhundertealten Geschichte von Burg und Kloster zu Gries beginnt: Die Geschichte von Muri-Gries.

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